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Hildegard Schwamberger

Die 1950 im Ruhrgebiet geborene Künstlerin Hildegard Schwamberger signiert ihre Gemälde, indem der erste Buchstabe ihres Familiennamens ein Notenschlüssel ist.

Diese auffällige Verfremdung des Buchstabens" S" hat einen Hintergrund. Die hoch begabte Künstlerin ist eine mehrfach ausgezeichnete Pianistin. 1972 erhielt sie den Folkwang-Preis. Im gleichen Jahr wurde sie Preisträgerin beim Hochschulenwettbewerb. An der Folkwang- Hochschule in Essen (Meisterklasse Professor Georg Stieglitz) absolvierte sie die künstlerische Abschlussprüfung.

Als Stipendiatin des Deutschen akademischen Austauschdienstes setzte sie ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Wien bei Professor Dieter Weber fort.

Seit 1968 gab sie ihre ersten Konzerte (Soloklavierabende sowie als Solistin in Orchestern Konzerte). Eine Konzertreise durch Mexiko verbunden mit Auftritten im dortigen Fernsehen, sowie eine Produktionsaufnahme im Westdeutschen Rundfunk Köln schlossen sich 1971 an.

So gern wie sie als Pianistin in Konzertsälen auftrat, so leidenschaftlich hielt sich Hildegard Schwamberger aber auch in Europas Museen zu Studienzwecken auf. Denn die Malerei übte auf die in der bildenden Kunst ebenfalls ausserordentlich begabte Künstlerin eine nicht minder grosse Faszination aus. 
Die Niederländischen Stilleben des 17. Jahrhunderts bestimmten ihr spezifisches Interesse. Blüten, Blätter und Zweige fügen sich zu einem harmonischen Strauss, mit viel Liebe zum Detail, Hummel und Schmetterlinge sind zu sehen. Das sanfte Kolorit in den Gemälden von Hildegard Schwamberger ist der Ausdruck eines sensiblen Farbempfindens. Die Symbolik der Blumen entfällt bei ihr. Sie komponiert Rosen mit Feldblumen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Hildegard Schwamberger nunmehr an der Staffelei anzutreffen. 
Zahlreiche Privatsammler besitzen ein Werk dieser Künstlerin.