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Ingfried Henze - Morrò
und Sohn Christian Henze

DAUERAUSSTELLUNG IN DER GALERIE DER MODERNE

IMPRESSIONISMUS – EXPRESSIONISMUS – ABSTRAKTION

Anlässlich der Eröffnung der neuen Geschäftsräume der Galerie der Moderne fand am Freitag, den 29. Mai 2009, um 19 Uhr, die Vernissage zur Gemeinschaftsausstellung zweier erfolgreicher europäischer Gegenwartskünstler, der Maler Ingfried Henze – Morrò und Sohn Christian Henze statt. Die Verkaufsausstellung dauerte vom 29.5. bis 30.6.2009. 


Hinweis: Die Ausstellung wurde verlängert. Aufgrund der großen Nachfrage haben wir weiterhin Werke von Ingfried Henze – Morrò und Sohn Christian Henze im Bestand.

Ingfried Henze - Morrò

Ingfried Henze, mit Künstlernamen Morrò, ist der Ururenkel von Januarius Zick , der Hofmaler in Ehrenbreitstein gewesen ist und Fresken in süddeutschen Klosterkirchen im spätbarocken Stil, im Übergang zum Klassizismus schuf, beispielsweise 1783 in Rot an der Rot. Morro wurde 1925 in Leipzig geboren, studierte an der dortigen Kunstakademie Malerei und ging dann nach Kriegsende nach München, wo er ein Stipendium von der Stadt erhielt. Daraufhin konnte er an der Münchener Kunstakademie seine Ausbildung als Meisterschüler der Professoren Schinnerer und Gött vervollständigen. Seit einiger Zeit lebt er in Italien, am Gardasee. Sein Atelier wurde zum beliebten Treffpunkt für Sammler und Schüler. Ausstellungen hatte er in zahlreichen deutschen Städten, insbesondere München und Düsseldorf. International beteiligte er sich an Ausstellungen in den USA, Kanada, Kuba, sowie in Europa.

Morròs Werke sind gegenständlich, in der Technik Öl auf Leinwand(Spachteltechnik), zumeist großformatig ausgeführt. In der Haupt,- und Spätphase hat sich Morrò fast ausschließlich auf Pariser,- Venedig und Gardaseemotive, mediterrane Landschaftsdarstellungen festgelegt. Verwendete er in der Frühphase, bei seinen Wintermotiven viel weiß, werden die Farben in der Haupt,- und Spätphase bunter und durch die Lichtspiele bedingt leuchtkräftiger. Er versucht das Licht in impressionistischer Weise einzufangen, Lichtflecken auf seinen Gemälden sichtbar zu machen. Seine Pariser-Innenstadt- Gemälde und vor allen Dingen auch seine Blumenstilleben mit Venedig im Hintergrund erwecken von der Ausführung und Machart her einen verträumten Eindruck.

Christian Henze

ISeinen Sohn Christian Henze führte er bereits in frühester Kindheit an die Malerei heran. Christian Henze bewies grosses Talent. Er absolvierte eine mehrjährige Ausbildung am Instituto d` Arte N. Nani in Verona, welches er als „Maestro d`Arte“ beendete. Anschliessend studierte er an der Accademia Belle Arte in Verona Malerei und Architektur. Zahlreiche Fresken in Italien, im öffentlichen Raum wurden durch ihn ausgeführt. Professor Guido Biroli förderte sein Farbempfinden und seine künstlerische Ausdruckskraft. In der neuen „Galerie der Moderne“ des Kunsthaus Hassloch Bad Kissingen, wurden bei der Vernissage am 29.5.2009 von Christian Henze expressionistische Werke, z.B. von New York gezeigt. Diese sind gegenständlich, in der Technik Öl auf Leinwand(mit breiter Pinselstrichführung), großformatig angelegt. 

Mittels Farben-Formenkontraste werden blaue, rote und gelbe Flächen gegeneinandergestellt. Stimmungen und Gefühlslagen, das pulsierende Leben aber auch die Architektur der Metropolen Europas und der USA werden festgehalten.


Zudem werden von Christian Henze ebenfalls gegenständliche, in der Technik Öl auf Leinwand (Spachteltechnik), großformatige Städteansichten präsentiert. Lichtreflexionen die in die Abstraktion münden, lassen verschiedene Metropolen wie zum Beispiel Las Vegas allenfalls an seinen Wahrzeichen erahnen. Aufgrund der Spachteltechnik mit viel weiss entsteht ein zwar sehr moderner aber dennoch verträumter Eindruck.